Sehenswürdigkeiten in Hildesheim

Historischer Marktplatz
Fassade vom Knochenhauer Amtshaus
Mariendom Südseite
1000 jähriger Rosenstock
Christussäule im Dom
 

Historischer Marktplatz

 

Im März 1945 wurde der historische Marktplatz zerstört – nur der Marktbrunnen blieb stehen. Fast vierzig Jahre später, zwischen 1984 und 1990, wurde der historische Marktplatz Hildesheims wieder neu aufgebaut.

Heute hat Hildesheim wieder einen der schönsten Marktplätze Deutschlands. Das Rolandhaus etwa wurde im 14. Jahrhundert gebaut und 1730 um einen Barockanbau erweitert. Gegenüber, auf der Nordseite, steht zwischen den Fachwerkfassaden des Wollenwebergildehauses und der Stadtschänke (beide 17. Jahrhundert) ein mit Stuckornamenten verziertes Haus aus dem Rokoko. Das Rathaus stammt aus dem späten 13. Jahrhundert.

 

St. Michaelis Kirche

 

St. Michael in Hildesheim gilt als ein "Schlüsselwerk der mittelalterlichen Kunst", so die UNESCO-Kommission. Sie nahm 1985 die romanische Kirche zusammen mit dem Hildesheimer Dom in die Liste des Welterbes der Menschheit auf.

Die Kirche wurde 1010 gegründet und 1022 fertig gestellt. Mit ihren zwei Vierungstürmen, zwei von Treppentürmen begleiteten Querschiffen und zwei Choranlagen zeichnet sie sich durch eine strenge Symmetrie aus. Nach dem Willen des Gründers Bischof Bernward (993-1022) sollte St. Michael auf diese Weise die göttliche Ordnung darstellen.

Das Innere von St. Michael ist mit wertvollen Stuckaturen aus dem 12. und 13. Jahrhundert verziert. Das Highlight aber ist die um 1230 entstandene Holzdecke. Sie ist fast 30 Meter lang und zeigt Jesus Stammtafel. Die Holzdecke ist das größte und bedeutendste Kunstwerk ihrer Art.

 

Mariendom


Der Hildesheimer Mariendom ist eine der ältesten Bischofskirchen in Deutschland und ein wichtiges Beispiel romanischer Baukunst. Der Dom beheimatet viele Kunstschätze, wie die größten frühmittelalterlichen Bronzegüsse, die  Christussäule, die Bernwardstür und den "Tausendjährigen Rosenstock".

Der Legende nach habe nämlich der Kaiser Ludwig der Fromme 815 eine Marienreliquie an einen Wildrosenstrauch gehängt und nicht mehr lösen können. Er beschloss daraufhin an dieser Stelle sein Bistum zu gründen und die Rose soll seitdem an der Apsis des Domes wachsen. Tatsächlich wird das historische Alter des Rosenstocks auf etwa 400 Jahre geschätzt.

Der Mariendom gehört zusammen mit der St. Michaelis Kirche zum UNESCO-Welterbe.

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